External SATA bald auch mit Strom

15. Januar 2008, 13:58
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    Datenübertragung via externer Serial-ATA-Schnittstelle ist deutlich schneller als das, was die derzeitigen Konkurrenten USB 2.

    Datenübertragung via externer Serial-ATA-Schnittstelle ist deutlich schneller als das, was die derzeitigen Konkurrenten USB 2.0 oder FireWire 400 leisten. Allein die fehlende Möglichkeit, externe Geräte auch gleich noch mit der nötigen Betriebsspannung zu versorgen verhindert eine weitere Verbreitung dieses Übertragungsstandards.
    Die Serial ATA International Organization (SATA-IO) will sich nun dieses Problems annehmen. Mit der Power-Over-external-SATA-Innitiative (POeSATA) sollen, unter Beibehaltung der aktuellen Steckerspezifikation, neue Anwendungsfelder erschlossen und der eSATA-Standard weiter verbreitet werden. Besonders extern Festplatten, die dank der Übertragungsbandbreite ohne Geschwindigkeitsverlust betrieben werden können, würden von dem Wegfall einer eigenen Stromversorgung profitieren. Doch auch der Einsatz externer optischer eSATA-Laufwerke würde deutlich bequemer. Vielleicht sieht man dann in naher Zukunft auch eSATA- statt USB-Sticks. Bei dem rasanten Kapazitätszuwachs der Winzlinge sind 3 Gb/s statt 400 Mb/s Datenübertragung ein nicht zu unterschätzendes Argument. Der neue Standard und erste Produkte sollen bis Mitte 2008 fertig sein. (tm)

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