EZB-Bankenaufsicht legt Leitfaden für Fintechs vor

23. März 2018, 16:05
  • fintech
  • regulierung
  • datenschutz
  • finanzindustrie
image

Die EZB-Bankenaufsicht reagiert mit einem Leitfaden für Fintechs auf die zunehmende Digitalisierung der Finanzbranche.

Die EZB-Bankenaufsicht reagiert mit einem Leitfaden für Fintechs auf die zunehmende Digitalisierung der Finanzbranche. Die Bankenwächter wollen damit einheitliche Aufsichtsverfahren für die Unternehmen im gesamten Währungsgebiet erreichen, wie die Europäische Zentralbank (EZB) mitteilt.
Erstmals würden Fintechs darüber informiert, was sie erfüllen müssen, um eine Lizenz für Bankgeschäfte zu erhalten. Inzwischen entstehen rund um die Finanzbranche eine Vielzahl von IT-Unternehmen, die traditionellen Kreditinstituten Konkurrenz machen. Die Aufsicht müsse sicherstellen, dass Firmen, die Bankgeschäfte betreiben, über eine Zulassung verfügten und ausreichend Risikokontrolle betrieben, erklärte die EZB: "Zur Gewährleistung einheitlicher Bedingungen müssen Fintech-Banken dieselben Standards erfüllen wie alle anderen Banken." (sda/kjo)

Loading

Mehr zum Thema

image

EU-Staaten stimmen Digital Services Act zu

Nach dem Europarlament nehmen auch die EU-Länder das Gesetz an. Online-Plattformen dürfen damit strenger reguliert werden.

publiziert am 5.10.2022
image

Das "letzte Stündchen" der alten Einzahlungsscheine

Die Umstellung auf die QR-Rechnung ist aus Sicht der Post sehr gut angelaufen. Es kommen aber immer noch Kunden mit veralteten Einzahlungsscheinen an die Schalter.

publiziert am 4.10.2022
image

Zürcher Datenschützerin zum Cloudeinsatz: "Der Regierungsratsbeschluss ändert gar nichts"

Bei Dominika Blonski häufen sich seit dem Frühling Anfragen von Behörden zur Cloudnutzung. Im Gespräch sagt die Datenschützerin: "Ich weiss nicht, was die Absicht der Zürcher Regierung war."

publiziert am 30.9.2022 7
image

IT-Woche: Datenschutz vs. Anwälte – wer gewinnt?

Es läuft die Schlussviertelstunde des Spiels. Aktuell steht es Unentschieden. Die Anwälte sind im Angriff, aber die Datenschützer haben eine starke Verteidigung im Aufgebot.

publiziert am 30.9.2022