Fabasoft-Spezialistin wird GEVER-Delegierte beim Bund

2. Juni 2008, 14:32
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Das von der Öffentlichkeit immer noch nicht richtig zur Kenntnis genommene Megaprojekt, die Bundesverwaltung vollständig zu digitalisieren, wird vorangetrieben. So hat der Bundesrat eben Nathalie Falcone zur GEVER-Delegierten ernannt und einen Kredit von 2,5 Millionen Franken zur Finanzierung eines fünfköpfigen Projektteams gesprochen.
Voraussetzung für die Abschaffung des Papiers in der Bundesverwaltung ist die durchgehende Einführung von elektronischen Abläufen, die elektronische Geschäftsverwaltung (GEVER). Die SVP-Frau Nathalie Falcone ist seit 16 Jahren bei der Bundesverwaltung und hat als stellvertretende Generalsekretärin im EVD (Volkswirtschaftsdepartement) "erfolgreich GEVER eingeführt", wie es in einer Mitteilung vom letzten Freitag heisst. Es gibt in der Bundesverwaltung verschiedene "Gever-Schulen", das EVD betreibt die Plattform des österreichischen Herstellers Fabasoft.
Falcone wurde im Dezember von der SVP ins Rennen um die Nachfolge von Bundeskanzlerin Huber-Hotz geschickt, unterlag aber Vizekanzlerin Corina Casanova.
Falcone wird als Delegierte ab 1. September 2008 das gesamte Programm zur Einführung von GEVER beim Bund leiten. Sie soll insbesonders die Teilprojekte koordinieren, die Finanzierung sicherstellen und ein Risikomanagement aufziehen. (hc)

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