Facebook durchleuchtet angeblich private Nachrichten

20. Mai 2016, 13:15
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Ausgerechnet in seiner Heimat Kalifornien soll Facebook gegen zwei Datenschutzgesetze verstossen haben, berichtet 'The Verge'. Der Social-Media-Gigant muss sich deshalb vor einem Bezirksgericht verantworten, das eine entsprechende Klage von Facebook-Nutzer Matthew Campbell gutgeheissen hat.
Laut Klageschrift scanne Facebook private Nachrichten im grossen Stil nach Links und werte diese als "Gefällt mir"-Angabe. Die so erweiterten Nutzerprofile sollen noch zielgerichtetere Werbung erlauben.
Die dazu eigens angelegte Datenbank "Tritan" enthalte neben den ausgetauschten URLs auch die IDs von Sender und Empfänger sowie Zeitpunkt des Sendens der Nachricht.
Facebooks Anwälte bezeichneten die Anklageschrift als Spekulation und bestehen darauf, dass Facebook diese Praxis schon vor einiger Zeit eingestellt habe, als sie noch rechtmässig gewesen sei. Der Kläger, der eindeutigen Quellcode gesehen haben will, sieht das anders. Ende Juni folgt eine erste Anhörung. (mik)

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