Facebook ist neuer Grosskunde von Microsoft Office 365

13. Juli 2016, 06:59
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Office-Chef Kirk Koenigsbauer verspricht laufende Erweiterungen für das Collaboration-Tool.

Office-Chef Kirk Koenigsbauer verspricht laufende Erweiterungen für das Collaboration-Tool.
In diesem Jahr wird Microsofts Office 365 fünf Jahre alt, wie Kirk Koenigsbauer, Corporate Vice President Office, während seiner Keynote an Microsofts World Partner Conference in Toronto sagte. 70 Millionen Menschen weltweit nutzen Office 365 an ihrem Arbeitsplatz. Wie im Rahmen der Partnerkonferenz in Toronto angekündigt wurde, kommen mit dem Kunden Facebook gleich 13'000 potentielle neue Office-365-Nutzer hinzu.
Ob denn auch alle Facebook-Angestellten auf Office 365 wechseln werden, ist genauso unklar, wie welche bestehende Lösung - oder Lösungen - abgelöst werden und wie viel Facebook für die Office-Nutzung bezahlt. Hinzu kommt, dass das Unternehmen mit "Facebook at Work" selbst an einem Kollaborations- und Kommunikationstool arbeitet. Es kann also davon ausgegangen werden, dass auch diese Lösung unter den Facebook-Mitarbeitern im Einsatz ist.
Office smarter machen
Während seiner Rede geht Koenigsbauer auch auf künftige Investitionen in Office 365 ein. Die Roadmap fokussiere auf die Bereiche "Mobility, Intelligence, Collaboration and Trust". Das Unternehmen werde somit nicht nur in Erweiterungen für die mobilen Versionen investieren, sondern auch neue Security- und Collaboration-Tools zur Verfügung stellen. Auf Basis von Machine-Learning-Tools solle Office Gefahren, zum Beispiel infizierte E-Mail-Anhänge, künftig besser erkannt werden können. In diesem Zusammenhang steht auch die Ankündigung von Office 365 Advanced Security Management vor wenigen Wochen. Dabei handelt es sich um ein Bündel an Tools, das einerseits untypisches Nutzungsverhalten erkennen soll und andererseits neue Kontrollmöglichkeiten für die IT-Verantwortlichen bietet, um etwa Security-Richtlinien einfacher umsetzen zu können.
Zudem soll Office "smarter" werden, wie Koenigsbauer weiter sagt. Intelligence-Tools würden Nutzern künftig Einsicht in die eigene Produktivität geben. Wie viel Zeit verbringen wir mit E-Mail schreiben oder in Meetings und wie produktiv sind diese Meetings? Office wird die Antwort kennen. (kjo)
(Interessenbindung: Die Autorin wurde von Microsoft an die Partnerkonferenz in Toronto eingeladen)

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