Facebook schiesst seine Adler ab

27. Juni 2018, 09:27
  • innovation
  • facebook
image

Das vor vier Jahren gestarteten Projekts "Aquila" wird beendet.

Facebook hat in einem Blogpost das Ende seines vor vier Jahren gestarteten Projekts "Aquila" bekannt gegeben. Um Menschen in entlegenen Gebieten mit Breitband-Internetanschlüssen versorgen zu können, wollte Facebook in der Stratosphäre fliegende, riesige Drohnen als Internetknoten benützen. Den Plan, solche Drohnen selbst zu entwickeln und zu bauen, hat Facebook nun eingestampft. Auch die Fabrik in den USA, in denen die Drohnen gebaut wurden, wird geschlossen. Das Projekt, Internetanschluss über eine "high altitude platform station" (HAPS) zu bieten, wolle man aber nicht aufgeben und zusammen mit Partnern wie Boeing weitertreiben.
Die Aquila-Drohnen waren solargetrieben, hatten vier Propellermotoren und eine Spannweite von 42 Metern, mehr als die meisten Passagierfluzeuge. Sie sollten autonom in rund 27 Kilometern Höhe ihre Kreise zeihen und über Funkwellen im Millimeterbereich mit Bodenstationen kommunizieren.
Laut dem Blogpost wurden zwei erfolgreiche Testflüge mit den Aquila-Drohnen absolviert, als die Drohne zur Landung ansetzte. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Gartner zur Zukunft: NFTs und Metaverse sind ungewiss, bieten aber viel Potential

Die Marktforscher haben den neusten "Hype Cycle" publiziert, spannend finden sie vor allem Technologien im frühen Entwicklungsstadium. Ausgang der Experimente: strittig.

publiziert am 12.8.2022
image

Schweizer "Camper-Airbnb" startet nächste Finanzierungsrunde

Für den weiteren Ausbau will der Luzerner App-Anbieter Parkn'Sleep bis Ende dieses Jahres 2,6 Millionen Franken einnehmen.

publiziert am 12.8.2022
image

Report: Githubs KI-Tool Copilot macht Code unsicherer

Das einst gross angekündigte Tool von Github schreibe eine Menge Lücken in Software, erklären Forscher aus den USA. Sie haben ihre Befunde an der Black-Hat-Konferenz präsentiert.

publiziert am 12.8.2022
image

St.Galler Startup startet Pilotprojekt für E-Rezept

Die Initiative kommt vom Startup Onlinedoctor, das eine Plattform für Teledermatologie anbietet.

publiziert am 11.8.2022