Facebook will App-Entwicklern genauer auf die Finger schauen

2. Mai 2018, 13:02
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Im Nachgang der Cambridge-Analytica-Affäre versucht Facebok, sein Datenschutz-Image wieder aufzupolieren.

Im Nachgang der Cambridge-Analytica-Affäre versucht Facebok, sein Datenschutz-Image wieder aufzupolieren. Dies hat auch Auswirkungen auf die Entwickler von Apps für Facebook.
Wie genau die Auswirkungen sein werden, wird sich aber erst in Zukunft zeigen, denn die von Facebook anlässlich seiner Entwicklerkonferenz F8 bekannt gegebenen neuen Regeln sind grösstenteils sehr allgemein gefasst. Beispielsweise heisst es, dass Facebook seinen Usern schon 2014 eine "granulare" Kontrolle darüber gegeben habe, welche Daten sie teilen wollen. Nun habe man die "Erwartung", dass sich dies auch in den Produkten der Entwickler "widerspiegeln" solle.
Zum Thema spezielle APIs, Schnittstellen, über welche bestimmte Apps spezifische Daten aus Facebook-Profilen auslesen können, verspricht Facebook, dass man von nun an nur noch APIs bauen wolle, welche den Menschen einen Wert bringen. Wenn man sich nicht sicher sei, werde man sie nicht bauen.
Und nicht zuletzt wolle man die von Entwicklern vorgelegten Apps "mit einem höheren Level an Erwartungen" evaluieren.
Facebook hatte seinen App-Review-Prozess Ende März vorübergehend unterbrochen, um Änderungen anzubringen. Nun wird er wieder in Gang gebracht. Neu müssen Entwickler von Apps, die Zugang zu speziellen APIs oder erweiterte Berechtigungen wollen, nicht nur die App prüfen lassen, sondern auch nachweisen, dass ihr Unternehmen existiert (Business Verification).
Für Apps dagegen, die nur Zugang zum Basisprofil sowie weiteren Daten wie "dem Geburtstag oder den Freunden des Users" wollen, brauche es dies weiterhin nicht. (hjm)

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