Facebook will nun auch Chips designen

19. April 2018, 12:00
  • facebook
  • chips
  • f&e
image

Dem Vorbild von Google und Apple folgend versucht auch Facebook immer mehr für die eigenen Bedürfnisse massgeschneiderte Hardware zu entwickeln.

Dem Vorbild von Google und Apple folgend versucht auch Facebook immer mehr für die eigenen Bedürfnisse massgeschneiderte Hardware zu entwickeln. In Zukunft dürfte dies auch selbst designte Chips umfassen, wie das 'Wall Street Journal' berichtet. Ein anonym bleibende, aber laut 'WSJ' gut informierte Quelle, erklärte, dass die Chips in Consumer-Gadgets wie smarten Lautsprechern und Virtual-Reality-Headsets, die Facebook in seiner Innovationsabteilung "Building 8" entwickelt.
Die Wirtschaftszeitung hat auch diverse Jobanzeigen gefunden, in denen Facebook Chipexperten sucht. Diese deuten darauf hin, dass Facebook auch für seine Rechenzentren eigene Chips entwickeln möchte. In den Inseraten werden sowohl Experten für applikationsspezifische Chips (ASICS) als auch Field Programmable Gate Arrays (FPGAs) gesucht. Beides sind Chiparten, die für bestimmte Applikationen mehr Leistung bieten als Allzweck-CPUs, und die in Servern, Speichersystemen oder Netzwerkkomponenten eingesetzt werden könnten. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Hochschule Luzern tritt Blockchain Research Institute bei

Dem Netzwerk gehören zahlreiche internationale Unternehmen, Forschungsinstitute und staatliche Institutionen an. Gefördert werden soll insbesondere das Gemeinwohl.

publiziert am 25.1.2023
image

Doch noch keine bundesrätliche Hilfe für Startups

Guy Parmelin scheitert mit seinem Ansinnen im Bundesrat. Vorerst gibts keinen staatlichen Innovationsfonds für Startups.

publiziert am 12.1.2023
image

Apple will eigene All-in-One-Chips produzieren

Diese sollen für Mobilfunk, Wlan und Bluetooth eingesetzt werden. Die Zusammenarbeit mit den Herstellern Qualcomm und Broadcom könnte somit beendet werden.

publiziert am 10.1.2023
image

ETH-Forscher finden Sicherheitslücken bei Threema

Wissenschaftler der ETH haben den Schweizer Messenger während einem halben Jahr unter die Lupe genommen und dabei mehrere Schwachstellen entdeckt.

aktualisiert am 9.1.2023 5