Fachhochschule Bern baut die "City-Platform-as-a-Service"

24. August 2016, 16:00
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Das E-Gov-Institut der Berner Fachhochschule hat ein EU-Projekt gewonnen.

Das E-Gov-Institut der Berner Fachhochschule hat ein EU-Projekt gewonnen. Wie das Institut schreibt, werde man gemeinsam mit Partnern aus Europa und Japan eine Plattform entwickeln, über die man Städten eine Cloud-basierte Dateninfrastruktur zur Verfügung stellen will. Diese City-Platform-as-a-Service (CPaaS) verknüpfe Technologien wie das IoT, Big Data und Cloud mit offenen Behördendaten. Damit sollen unterschiedliche Anwendungen ermöglicht werden.
Mit CPaaS solle von Städten etwa erkannt werden, in welche Richtung sich Besucherströme bei Grossveranstaltungen bewegen, ob der öffentliche Verkehr auf die aktuelle Situation angepasst wurde oder wie man auf verschiedene Gefahrensituationen reagieren könne.
Die praktische Relevanz, so die Mitteilung, werde in Zusammenarbeit mit mehreren Städten überprüft, die bereits Erfahrung im Bereich Open Data haben. In Europa sind dies Zürich und Amsterdam; in Japan sind es Sapporo, Tokyo und Yokosuka. Das Projekt mit einer Laufzeit von 2,5 Jahren wird hierzulande von der Berner Fachhochschule und der YRP Ubiquituous Networking Laboratory in Japan koordiniert. (kjo)

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