Fachhochschulen: Luc Bläser soll Informatik der "Ost" leiten

2. Dezember 2019, 10:19
  • politik & wirtschaft
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Die drei Fachhochschulen im Kanton St. Gallen, die ab 2020 unter dem gemeinsamen Namen "Ost – Ostschweizer Fachhochschule" auftreten, haben Luc Bläser zum Departementsleiter Informatik berufen.

Die drei Fachhochschulen im Kanton St. Gallen, die ab 2020 unter dem gemeinsamen Namen "Ost – Ostschweizer Fachhochschule" auftreten, haben Luc Bläser zum Departementsleiter Informatik berufen. Ausserdem wurde auch das Departement "Soziale Arbeit" besetzt, dem künftig Yvonne Gassmann vorstehen wird.
Bläser ist seit 2011 Professor für Informatik auf dem Gebiet Software-Engineering an der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR). – Die Standortwahl Rapperswil für die Informatik hatte zunächst Diskussionen ausgelöst. Mit Bläsers Wahl sind sie wohl definitiv beendet. – Er arbeitete bis 2016 als Partner am Institut für Software (IFS) und seither am Institut für vernetzte Systeme (INS). Ausserdem leitet er den Weiterbildungsstudiengangs Master of Advanced Studies in Software Engineering, wie es in einer Mitteilng heisst.
Er hat diverse Auszeichnungen erhalten, gehörte etwa 2008 zu den Preisträgern des ersten "Swiss Computer Science Challenges Award" und erhielt 2017 den "Credit Suisse Award for Best Teaching" an der HSR.
Bläser hält einen Master of Science in Computer Science der ETH Zürich, wo er auch promoviert wurde. Vor seiner Zeit an der HSR arbeitete er sechs Jahre in der Industrie. Ausserdem hält man an der Ost fest, dass Bläser soeben erst als Gastprofessor für Computer Science ein Semester an der University of California in Irvine unterrichtet hat.
Mitte November hatte der Kanton politisch der Weg für die "Ost" und damit für die Strategie "Eine Hochschule – eine Marke" freigemacht. Fast 82 Prozent der St. Galler Stimmbürger sprachen sich für den Zusammenschluss der FHS St. Gallen, der HSR Rapperswil und der NTB Buchs aus. Damit steht dem Start der "Ost" am 1. September 2020 nichts mehr im Wege. An den drei Standorten wird es sechs Departemente geben, die 39 Studiengänge bieten werden.
Nachdem im letzten April bereits Daniel Seelhofer zum Gründungsrektor gewählt worden war, kamen im Oktober mit Lothar Ritter der Departmentsleiter "Technik" und mit Margit Mönnecke und Birgit Vosseler die Departementsleiterinnen "Architektur, Bau- und Planungswesen" und "Gesundheit" hinzu. Noch offen ist, wer das Wirtschaftsdepartement leiten wird. Geht es nach der Ost wird auch dieser Posten voraussichtlich bis März 2022 besetzt sein. (vri)

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