Farbanschlag auf Zürcher T-Systems - aus Solidaritätsgründen

12. Juni 2007, 12:32
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In der Nacht auf Dienstag ist auf den Firmensitz des IT-Dienstleisters T-Systems in Zürich-Oerlikon ein Farbanschlag verübt worden.

In der Nacht auf Dienstag ist auf den Firmensitz des IT-Dienstleisters T-Systems in Zürich-Oerlikon ein Farbanschlag verübt worden. Der Eingangsbereich des Unternehmens wurde gemäss Stadtpolizei Zürich "massiv" mit Farbe verschmiert. Die Nachrichtenagentur 'AP' erhielt ein anonymes Bekennerschreiben, in dem der Anschlag als Solidaritätsaktion mit dem Streik bei der Deutschen Telekom bezeichnet wird.
Die Angestellten des Mutterunternehmens von T-Systems streiken in Deutschland seit dem 11. Mai. Es geht dabei um die geplante Auslagerung von 50'000 Stellen der Festnetzsparte T-Com in eigenständige "T-Service"-Gesellschaften. Diese Auslagerung bedeutet für die Betroffenen eine Lohnkürzung um 9 Prozent und 38 statt 34 Arbeitsstunden pro Woche.
Unterdessen wird an einer Kompromiss-Lösung gearbeitet. Telekom-Chef René Obermann sagte dem 'Handelsblatt': "Wir haben neue Zuversicht, dass (die Gewerkschaft) ver.di an den Verhandlungstisch zurückkehren und konstruktiv mit uns verhandeln will." Die Gewerkschaft will bis zum späten Nachmittag entscheiden, ob nach einem Monat Streik wieder verhandelt werden soll. (mim)

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