Fedora CoreOS für produktive Nutzung freigegeben

20. Januar 2020, 15:48
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Fedora CoreOS soll eine weitere Alternative für den Container-Betrieb sein.

Die von Red Hat angeführte Entwickler-Community hat nach einer längeren Preview-Phase die neue Linux-Distribution Fedora CoreOS zur allgemeinen Nutzung freigegeben.
Fedora CoreOS sei spezifisch dafür gebaut worden, um conainerisierte Workloads in grossen Mengen und sicher zu betreiben, sagen die Entwickler. Integriert wurde darin einerseits Technologie des von Red Hat vor zwei Jahren übernommenen Unternehmens CoreOS  und andererseits Technologie, die von Fedora stammt, der "anderen" Linux-Distribution von Red Hat neben Red Hat Enterprise Linux (RHEL).
Fedora CoreOS vereine unter anderem Provisionierungstools und das automatisierte Update-Modell von Container Linux mit der Paket-Technologie und anderen Features von Fedora "Atomic Host".
Das neue OS basiert auf Fedora 31 mit dem Linux-Kernel 5.4. Es ist auf AWS in allen Regionen erhältlich. Für Alibaba, AWS, Azure und Google Compute Platform können Cloud-Images heruntergeladen werden. Das neue OS kann aber auch vor Ort, beispielsweise auf Bare-Metal-Servern oder VMware betrieben werden.

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