Fensterln im Fiat

10. April 2006, 08:53
  • microsoft
image

Ein durchschnittliches Auto hat schon heute fast so viel "IT" eingebaut, wie ein PC – rund hundert Mikroprozessoren und Sensoren.

Ein durchschnittliches Auto hat schon heute fast so viel "IT" eingebaut, wie ein PC – rund hundert Mikroprozessoren und Sensoren. Die Automobilindustrie wird dadurch auch zum interessanten Zusatzmarkt für IT-Firmen, zum Beispiel Microsoft.
Am letzten Automobilsalon in Genf waren darum auch die Redmonder vertreten, dort anlässlich einer Kooperation mit Fiat. In Zusammenarbeit mit dem italienischen Automobilkonzern hat der Softwareriese eine IT-Plattform für Fahrzeuge namens "Blue & Me" entwickelt. Fiat darf "Blue & Me" ein Jahr lang exklusiv in seine Autos einbauen. Dies sind vorerst zwei Alfa Romeo Brera-Modelle und der Fiat Grande Punto, später sollen weitere Fahrzeuge aus dem Fiat-Konzern folgen.
"Blue & Me" beruht auf "Windows Mobile for Automotive 5.0". Die Plattform soll hauptsächlich Unterhaltungs- und Kommunikationsfunktionen erfüllen. Externe Geräte wie MP3-Player oder Handys werden über eine USB-Schnittstelle oder über Bluetooth angeschlossen und über das System angesteuert.
Die Bedienung erfolgt dabei entweder über Tasten am Lenkrad oder über Sprachsteuerung. Die dabei verwendete, von Nuance Communications entwickelte Sprachtechnologie dabei in der Lage sein, Fahrgeräusche auszublenden. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Weltweite M365-Störung – alle wichtigen Dienste stundenlang offline

Betroffen waren unter anderem Azure, Teams, Exchange, Outlook und Sharepoint. Weltweit waren die Dienste für einen halben Tag offline.

publiziert am 25.1.2023 4
image

Microsoft investiert weitere Milliarden in OpenAI

Der Tech-Gigant unterstützt die Entwickler von ChatGPT mit 10 Milliarden Dollar und beerdigt gleichzeitig den hauseigenen VR-Bereich.

publiziert am 24.1.2023
image

Microsoft stoppt Verkauf von Windows 10

Am 31. Januar findet Windows 10 den Anfang seines Endes: Zumindest über seine eigene Webseite wird Microsoft das Betriebssystem nicht mehr anbieten.

publiziert am 20.1.2023 1
image

Microsoft streicht 10'000 Stellen

Die Entlassungswelle bei US-Tech-Firmen ebbt nicht ab. Jetzt triffts auch tausende Microsoft-Angestellte. Redmond zahlt 1,2 Milliarden Dollar an Abfindungskosten.

aktualisiert am 23.1.2023