'Fiber to the Home' auch in Dettighofen und Walzenhausen

23. Dezember 2008, 13:22
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Beim Bau von modernen Glasfaserleitungen bis zu den Haushaltungen (FTTH) gibt es mehrere Streitpunkte.

Beim Bau von modernen Glasfaserleitungen bis zu den Haushaltungen (FTTH) gibt es mehrere Streitpunkte. Es geht unter anderem darum, dass sich Swisscom und meisten regionalen Elektrizitätswerke (EW) nicht darüber einig sind, ob eine oder mehrere Fasern bis in die Haushalte gelegt werden sollen. Bei einem Punkt scheinen sich aber all jene, die derzeit neue Glasfasernetze bauen, einig zu sein: Das Wettrennen, rasch möglichst viele Gebäude zu erschliessen, findet in den Städten (Zürich, Genf, Basel) statt. Die ländlichen Gebiete kommen erst später.
Nun bewegt sich aber auch auf dem Land etwas, wie einem Bericht der heutigen 'Handelszeitung' zu entnehmen ist. So hat etwa in Meilen das lokale EW hundert Haushalte mit Glasfasern erschlossen. Anfang Jahr startet zudem das Zürcher Mediaunternehmen Translumina auf dem Netz der Elektrizitätswerke Thurgau vorerst in Dettighofen (TG) und Walzenhausen (AR) mit den schnellen Leitungen. In Partnerschaft mit dem EW würden einige Tausend Anschlüsse gelegt und kommerzielle Dienste gestartet, sagte Translumina-Verwaltungsratspräsident Andreas Danuser der 'Handelszeitung'.
Das Angebot für die Endkunden umfasst so viele Telefonleitungen, wie Familienmitglieder in einer Wohnung leben, rund 200 frei wählbare Radio- und TV-Sender sowie Breitband-Internet bis 100 Mbps. Die Hausinstallationskosten sollen 1500 bis 2000 Franken betragen. (mim)

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