Finanzanalysten sollen künftig KI und Blockchain büffeln

17. August 2018, 15:15
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Der Titel Chartered Financial Analyst (CFA) wird vor allem an Finanzanalysten vergeben, die drei Examen bestehen und mindestens vier Jahre Berufserfahrung nachweisen können.

Der Titel Chartered Financial Analyst (CFA) wird vor allem an Finanzanalysten vergeben, die drei Examen bestehen und mindestens vier Jahre Berufserfahrung nachweisen können. Jedes Jahr nehmen in der Schweiz rund 1500 Kandidaten an den strengen Examen teil, weniger als 20 Prozent bestehen alle drei Stufen. Nun hat das CFA Institute die Lehrinhalte für die nächsten Prüfungen angekündigt.
Erstmals werden Digitalisierungsthemen wie KI, Big Data und Blockchain geprüft, wie das Institut mitteilt. Damit wird von den Kandidaten der ersten beiden Stufen auch ein Verständnis von neuen Technologien erwartet.
"Wir haben uns in der Finanzindustrie bislang in einem Manufaktur-Szenario bewegt, nun folgt die Industrialisierung", sagt Christian Dreyer, der Chef der CFA Society Switzerland, gegenüber inside-it.ch. Entsprechend den bereits erfolgten und zu erwartenden starken Veränderungen habe man nun den Prüfungsstoff angepasst. (ts)

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