Finanzierung des E-Patienten­dossiers in Zürich geregelt

2. Juni 2016, 12:52
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Die Finanzierung des elektronischen Patientendossiers (EPD) im Kanton Zürich ist gesichert.

Die Finanzierung des elektronischen Patientendossiers (EPD) im Kanton Zürich ist gesichert. Der Regierungsrat gewährte der für die Umsetzung zuständigen Trägerschaft einen Kredit Beitrag in Höhe von 3,75 Millionen Franken.
Die Voraussetzung für die Einführung des Patientendossiers ist schweizweit durch das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier die Verwendung von Lotteriegeldern ausgesprochen.
Der Regierungsrat ist vom Nutzen des EPD überzeugt, so eine Mitteilung von gestern. Von den 3,75 Millionen Franken werde voraussichtlich die Hälfte des Betrags zurückfliessen, so dass sich die Belastung der Staatskasse auf rund 1,9 Millionen Franken belaufen werde. Mit der Subvention folge man der Kantonsratsmehrheit, wonach die Anschubfinanzierung nicht mit Mitteln aus dem Lotteriefonds, sondern in Form eines ordentlichen Staatsbeitrags zu gewährleisten sei. Die Subvention gelte gemäss Staatsbeitragsgesetz als gebundene Ausgabe, womit die Einführung des EPD im Kanton weiterverfolgt werden könne. (kjo)

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