Finanzinvestor erwägt Börsengang von Suse

9. November 2020, 10:13
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EQT hat Suse 2018 übernommen. Nun denkt der Investor offenbar daran, den Linux-Anbieter an die Börse zu bringen.

Der schwedische Finanzinvestor EQT erwägt einem Medienbericht zufolge einen Börsengang seiner deutschen Tochtergesellschaft Suse. Für den Nürnberger Software-Entwickler könnte EQT eine Bewertung von rund 5 Milliarden Euro anstreben.
Dies berichtete die Nachrichtenagentur 'Bloomberg' am Freitag unter Berufung auf Insider. EQT spreche mit möglichen Beratern über einen Börsengang des Linux-Anbieters im kommenden Jahr. Es gebe aber noch keine endgültige Entscheidung. EQT war selbst im September des vergangenen Jahres an die Börse gegangen.
Suse war 1992 gegründet worden. Die Beteiligungsgesellschaft EQT hatte das Softwareunternehmen im Juli 2018 für rund 2,5 Milliarden Euro übernommen

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