Finma eröffnet Verfahren gegen Krypto-Startup Envion

26. Juli 2018, 08:59
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Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) eröffnet ein Enforcementverfahren gegen das Krypto-Startup Envion.

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) eröffnet ein Enforcementverfahren gegen das Krypto-Startup Envion. Die Finma habe Hinweise darauf, dass die Gesellschaft im Rahmen ihres 100 Millionen Dollar schweren ICOs gegen Finanzmarktrecht verstossen habe.
Nachdem der Envion-CEO Matthias Woestmann gemäss Medienberichten vom Mai aufgrund von Geldwäschereivorwürfen Strafanzeige gegen das Gründerteam in Berlin erstattet und die Finma informiert hatte, eröffnet die Schweizer Behörde nun ein Enforcementverfahren gegen Envion.
Das Verfahren nehme vor allem auf eine mögliche Verletzung des Bankenrechts Bezug, heisst es in einer Finma-Mitteilung. Möglicherweise sei es zu unerlaubten Entgegennahmen von Publikumseinlagen im Zusammenhang mit dem ICO von Envion gekommen. Die bisherigen Abklärungen der Finma hätten ergeben, dass Envion die rund 100 Millionen Franken von mehr als 30'000 Investoren für die Ausgabe des EVN-Tokens in einer "anleiheähnlichen Form" entgegengenommen habe. Weitere Aussagen will die Finma erst nach Abschluss des Verfahrens machen. (sda/kjo)

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