Finstar wird zur voll­auto­matisierten Handels­plattform

3. Juli 2017, 09:57
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Die Hypothekarbank Lenzburg setzt für die Abwicklung von Börsen­aufträgen über das eigenentwickelte Kernbankensystem Finstar neu auf die Handelsplattform GLOX.

Die Hypothekarbank Lenzburg setzt für die Abwicklung von Börsen­aufträgen über das eigenentwickelte Kernbankensystem Finstar neu auf die Handelsplattform GLOX. Die Plattform des Schweizer IT-Spezialisten MACD wurde vergangene Woche in Betrieb genommen. Die technische Integration sei ohne nennenswerte Probleme verlaufen, schreibt die Bank in einer Mitteilung.
Ab sofort wickelt die "Hypi" Lenzburg den Handel mit allen an der Schweizer Börse Swiss Exchange gehandelten Wertschriften über das vollautomatisierte System ab. In den nächsten Monaten sollen alle anderen Anlagekategorien, darunter Aktienfonds und Fremdwährungen, folgen. Finstar werde damit zu einer effizienten Handelsplattform, die ohne Medienbruch für den Kunden agieren könne, schreibt die Bank weiter.
Bei der Erweiterung von Finstar handle es sich um einen strategischen Entscheid. Man wolle damit die Anlagekompetenz steigern. Bereits im vergangenen Februar hat die Hypi mitgeteilt, dass Finstar mit der Risikomanagement-Lösung des Westschweizer Unternehmens EdgeLab erweitert, über die weitere Finanzapplikationen zu Finstar hinzugefügt werden können. "All diese Initiativen verfolgen den Zweck, Finstar als eine massgebende Schweizer Banken-Plattform für kleinere und mittelgrosse Banken zu positionieren", sagt CEO Marianne Wildi. (kjo)

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