Fintech Netguardians will den deutschen Markt erobern

8. Mai 2018, 10:59
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Das Schweizer Cyber-Security-Fintech Netguardians will im deutschsprachigen Markt wachsen.

Das Schweizer Cyber-Security-Fintech Netguardians will im deutschsprachigen Markt wachsen. Dazu geht das Waadtländer Unternehmen eine Partnerschaft mit der Münchner Firma Valantic ein. Der IT-Consultant sei von Netguardians als Implementierungs- und Vertriebspartner von Netguardians gewählt worden und öffne dem Jungunternehmen den deutschen Markt, ist einer Mitteilung zu entnehmen.
Valantic wachse im deutschsprachigen Raum, verfüge über Branchenkenntnis und Erfahrung mit komplexen Transformationsprojekten. Damit sei Valantic ein guter Partner, um Netguardians in diesem Markt zu helfen, begründet Joel Winteregg, CEO des Fintechs, die Partnerschaft.
Banken müssen aufgrund der neuen EU-Richtlinie PSD2-Schnittstellen für Drittanbieter einrichten. Dies schaffe zwar neue Geschäftsmodelle, ermögliche aber auch neue Einbruchs- und Betrugsmöglichkeiten, schreibt das Unternehmen weiter. Netguardians bietet eine Plattform, die mittels Machine Learning, KI, Big Data und User-Behavior-Analyse ermögliche, Betrugsfälle in Echtzeit zu verhindern. Die Lösung decke den gesamten Prozess des Zahlungsverkehrs ab und erkenne Fehlverhalten, bevor eine Zahlung ausgeführt werde.
Valantic zähle 800 Kunden in der DACH-Region und beschäftige 600 spezialisierte Consultants und Entwickler an 13 Standorten in der Region. Zum Portfolio gehören Beratung in den Bereichen Predictive Analytics, ERP, CRM E-Commerce und Supply Chain Management.
Das 2007 gegründete Fintech Netguardians hat seinen Hauptsitz in Yverdon-les-Bains, beschäftigt 80 Mitarbeitende und zählt Kunden in 15 Ländern weltweit. Das Startup wurde in mehreren Runden mit Risikokapital ausgestattet. Zuletzt stiegen Swisscom Ventures und Freemont Management mit 8,5 Millionen Franken ein. Hierzulande ist der Telco Swisscom, der unter anderem Kernbankenlösungen für Finanzinstitute betreibt, Netguardians-Partner. (kjo)

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