Fintech Werthstein sichert sich Geld für den Markteintritt

26. Juni 2017, 13:53
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Das Zürcher Investment-Startup Werthstein hat im Mai eine zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen und verfügt nun nach eigenem Bekunden über rund zehn Millionen Euro an flüssigem Kapital.

Das Zürcher Investment-Startup Werthstein hat im Mai eine zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen und verfügt nun nach eigenem Bekunden über rund zehn Millionen Euro an flüssigem Kapital. Damit sei man für den Marktstart und die erste Phase des Geschäfts ausgestattet, erklärt Bastian Lossen, Mitgründer und Geschäftsführer, in einer Mitteilung. Für den Herbst plane man eine dritte Finanzierungsrunde, die den internationalen Marktauftritt sichern soll.
Nach dem Erhalt der Lizenz zur Vermögens-Verwaltung durch die deutsche Finanzdienstleistungs-Aufsicht BaFin habe man einen weiteren wichtigen Schritt gemacht.
Bislang stellte die Firma einem eingeschränkten Kundenkreis ein kostenloses virtuelles Depot zur Verfügung. Dieses soll in den kommenden Wochen für das Publikum geöffnet werden – das kostenlose Testangebot gilt laut Homepage von Werthstein noch bis zum 30. September. Ein Angebot für Schweizer Kunden sei in Vorbereitung.
Werthstein ist ein digitaler Vermögensverwalter, der seinen Kunden ein nach Risikokategorien abgestuftes und individuelles Anlageportfolio ermöglichen will. Dabei kann man in bestimmte Trends – sogenannte "Zeitgeists" – investieren, die regelmässig von Spezialisten besprochen werden. Das Zürcher Unternehmen hat im Dezember ein Büro in München eröffnet. Hinter der Plattform stehen bekannte Personen aus der Finanzbranche wie ehemalige leitende Angestellte der CS und Additiv sowie der CEO der Falcon Private Bank. (ts)

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