Firefox 4 soll "pfeilschnell" werden

11. Mai 2010, 11:58
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    Mozillas Firefox-Chefentwickler Mike Beltzner hat gestern eine Vorschau auf die Pläne für Firefox 4 gegeben.

    Mozillas Firefox-Chefentwickler Mike Beltzner hat gestern eine Vorschau auf die Pläne für Firefox 4 gegeben. Die nächste Generation des Browsers soll demnach "pfeilschnell" und dank offener Webstandards wie HTML5 allgemein sehr leistungsfähig werden. Ausserdem will Mozilla Usern die "volle Kontrolle" über Browser, Daten und ihr Surferlebnis geben.
    Unter anderem soll ein völlig überarbeitetes User-Interface mit weniger Bedienelementen auskommen und Mozilla will die Personalisierung des Browsers erleichtern. Allerdings betont Beltzner, dass sich die Pläne durchaus noch ändern könnten. Fest steht aber offenbar, dass es keinen Firefox 3.7 geben wird. Das wesentlichste neue Merkmal, das 3.7 hätte auszeichnen sollen, die Auslagerung von Plug-ins in einen eigenen Prozess, wird bereits im Firefox 3.6.4 umgesetzt.
    Für Nutzer soll sich Firefox 4 schon optisch "schneller" präsentieren. Dazu setzt Mozilla auf ein schlankeres User-Interface, wobei die Design-Ideen teils an Opera erinnern. Auch eine leichtere Navigation und Tab-Verwaltung ist geplant. Ebenfalls merklich schneller will Mozilla den Browserstart machen, bei dem es nicht mehr zu störenden Verzögerungen kommen soll. Ausserdem sollen sich sowohl automatische Updates als auch Dialoge nicht mehr so deutlich in den Vordergrund drängen. Bei der JavaScript-Ausführung verspricht eine neue Engine eine Leistungssteigerung.
    Deutlich erleichtern will Mozilla Nutzern auch diverse Verwaltungsaufgaben im Browser. So sollen individuelle Sicherheitseinstellungen für Webseiten im Firefox 4 erleichtert und auch ein besserer Überblick über aktuelle Settings geboten werden. Bei der persönlichen Anpassung wiederum setzt Mozilla nicht nur darauf, Usern das Auffinden von geeigneten Add-ons zu erleichtern. Im Gegensatz zu bisher soll die Installation von Erweiterungen auch keinen Neustart mehr erforderlich machen.
    Mehr Möglichkeiten für Entwickler
    Zusätzlich zu den Neuerungen, die Anwender direkt betreffen, stellt Mozilla für Firefox 4 auch mehr Möglichkeiten für Webentwickler in Aussicht. Neben einem Ausbau der HTML5-Unterstützung umfasst das beispielsweise ein erleichtertes Layouting mittels CSS3 sowie eine Multitoch-Unterstützung. Ausserdem sollen Web-Sockets umgesetzt werden. Das ist eine Basis für leistungsfähigere Bowser-Anwendungen und könnte beispielsweise Video-Konferenzen ganz ohne Plug-ins ermöglichen
    Als möglicher Starttermin für Firefox 4 wird eggenwärtig der November 2010 ins Auge gefasst. Freilich kam es bei den letzten Firefox-Versionen immer wieder zu teils deutlichen Verzögerungen. (pte)

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