Firmen wollen keine neuen PCs. Nicht jetzt.

15. Mai 2009, 13:39
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PC-Projekte werden verschoben, verkleinert oder auch grad ganz storniert.

PC-Projekte werden verschoben, verkleinert oder auch grad ganz storniert.
Der US-Marktforscher Gartner befragte im Februar und März 475 IT-Entscheider aus Firmen mit mehr als 1000 Angestellten zu ihren Plänen bezüglich der PC-Parks. Das Resultat kann nicht wirklich erstaunen: Fast die Hälfte (43 %) der grösseren Firmen will die Ausgaben für PCs- und Notebooks im laufenden Jahr im Vergleich zu 2008 kürzen. Ebenfalls nur etwa die Hälfte der Befragten (48 %) will PC-Projeke im laufenden Jahr wie geplant durchziehen. Besonders düster sieht es für die PC-Industrie in den USA und in Frankreich aus: Nur 29 Prozent der US-amerikanischen und sogar nur 18 Prozent der französischen Firmen halten an ihren ursprünglichen Beschaffungsplänen fest.
"Aufgeschoben ist nicht aufgehoben": Gemäss Gartner wurden sehr viele PC-Projekte verschoben und die Budgets gekürzt, aber die wenigsten (12 Prozent) haben ihre Projekte gleich ganz abgeblasen. Die anderen verschieben sie erstmal in bessere Zeiten.
Bei Hardware kannst du sparen
Gartner glaubt, dass der weltweite Markt für Informatik im laufenden Jahr um 3,7 Prozent schrumpfen wird. Wirklich hart wird es aber Hersteller und Integratoren von Hardware treffen. Die Budgets für den Kauf von PCs, Servern, Speicher und Drucksystemen sind gemäss Gartner dieses Jahr um volle 14,9 Prozent zusammengekürzt worden. Und auch nächstes Jahr wird es - glaubt man den Marktforschern - nicht viel besser. Die Gesamtausgaben für Informatik werden zwar ein bisschen (2,4 %) steigen, aber diejenigen für Hardware auf tiefem Niveau praktisch stagnieren (+ 0,8 %). (Christoph Hugenschmidt)

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