Firmen wollen "Swiss Made" sein

11. März 2020, 13:41
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2019 wuchs die Zahl der Firmen, die das Label Swiss Made Software tragen, um 10 Prozent.

Mit dem Label "Swiss Made Software" will die gleichnamige GmbH die Schweizer Software-Branche fördern. Seit 2007 haben sich dem Label 660 Unternehmen angeschlossen, heisst es in einer Mitteilung. 
2019 seien 60 Firmen hinzugekommen, die ihre Produkte und Dienstleistungen mit Swiss Made auszeichnen. 2018 zählte die Trägerfirma des Labels 100 Neuzugänge
Es gibt drei Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit eine Firma ihr Produkt mit dem Label von Swiss Made Software versehen darf. Der Schweizer Wertanteil an den Herstellungskosten muss mindestens 60 Prozent betragen. Der wichtigste Fabrikationsprozess muss in der Schweiz stattgefunden haben. Drittens, muss das Unternehmen im Handelsregister eingetragen sein, so die Informationen auf der Website. Für "Swiss Made"-Dienstleistungen gibt es zusätzlich die Vorgabe, dass diese tatsächlich von der Schweiz aus erbracht werden. Ausserdem muss sich der Geschäftssitz und der Ort der tatsächlichen Verwaltung in der Schweiz befinden.

Branche wünscht sich "Hosted in Switzerland"

Vor einem Jahr wurde das Kombi-Label "Swiss Made Software + Hosted in Switzerland" lanciert. Dieses treffe auf grossen Zuspruch, schreibt die Trägerorganisation. 100 Unternehmen hätten das Label "in kurzer Zeit" aufgenommen. Aus der Branche habe man die Rückmeldung erhalten, das Label "Hosted in Switzerland" separat anzubieten. Dieser Schritt werde demnächst folgen, heisst es. 
Bei "Swiss Made" stütze man sich auf relevante Bundesgesetze. Beim neuen Label "Hosted in Switzerland" müsse man selbst einen Weg schaffen, um den Missbrauch des Labels zu verhindern. Um dies auszuarbeiten habe Swiss Made Software eine Anwaltskanzlei beauftragt einen Vertrag aufzusetzen, der von den Anwendern künftig unterzeichnet werden müsse.
Interessenbindung: Wir sind Online-Partner von Swiss Made Software. 

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