"Flop-Branche" IT

3. Juli 2015, 12:38
  • channel
image

Die Zahl der Firmenkonkurse in der Schweiz ist angestiegen: Im Vergleich zum Vorjahr sind in der ersten Jahreshälfte 2015 fünf Prozent mehr Unternehmen Pleite gegangen.

Die Zahl der Firmenkonkurse in der Schweiz ist angestiegen: Im Vergleich zum Vorjahr sind in der ersten Jahreshälfte 2015 fünf Prozent mehr Unternehmen Pleite gegangen. Gemäss einem Bericht von Bisnode D&B meldeten bis Juni insgesamt 2'239 Firmen Insolvenz an.
Wie der Wirtschaftsinformationsdienst schreibt, gab es dabei regelrechte "Flop-Branchen", bei denen die Zahl der Firmenpleiten deutlich anstieg. Laut dem Bericht gehört dazu auch die IT-Branche. Im Bereich der Informatikdienstleistungen gab es im ersten Halbjahr mit knapp 70 Insolvenzfällen 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
2014 hat die Zahl der Insolvenzen schweizweit noch stetig abgenommen. Auch bei den Firmengründungen scheint sich eine gewisse Verunsicherung zu zeigen. Im ersten Halbjahr wurden zwei Prozent weniger neue Unternehmen im Handelsregister eingetragen als in der Vorjahresperiode (kjo).

Loading

Mehr zum Thema

image

Vertragsauflösung in UK: Bei Atos könnten viele Stellen wegfallen

Ein auf potenziell 18 Jahre angelegter Vertrag zwischen der britischen Pensionskasse und dem IT-Dienstleister wurde nach 2 Jahren aufgelöst. Medien gehen von 1000 Stellen aus, die gefährdet sind.

publiziert am 3.2.2023
image

DXC hofft auf Turnaround im kommenden Jahr

Der Umsatz des IT-Dienstleisters ist im abgelaufenen Quartal erheblich geschrumpft. Im nächsten Geschäftsjahr soll es aber wieder aufwärts gehen, sagt der CEO.

publiziert am 2.2.2023
image

Rapid7 prüft offenbar einen Verkauf

Der Security-Anbieter erwägt laut Medienberichten Optionen für einen Verkauf. Dabei soll auch eine Übernahme durch Private-Equity-Investoren infrage kommen.

publiziert am 2.2.2023
image

Gartner: Nachfrageschwäche für PCs hält an

Sowohl Unternehmen als auch Consumer werden dieses Jahr weiterhin Ausgaben scheuen und ihre alten Geräte länger benutzen, anstatt neue zu kaufen, sagt der Marktforscher.

publiziert am 1.2.2023