Flyability bekommt weiteres Geld für seine Drohnen-Entwicklung

14. November 2018, 14:24
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Diesmal sind es elf Millionen Dollar, die sich das Lausanner Drohnen-Startup Flyability gesichert hat.

Diesmal sind es elf Millionen Dollar, die sich das Lausanner Drohnen-Startup Flyability gesichert hat. Die Firma konzentriert sich nicht auf den Privatflugsektor, sondern gehört zu den raren Anbietern im Business-Umfeld.
Flyability spezialisiert sich auf den Betrieb von Drohnen auch in komplexen und engen Innenräumen und will das Geld in die Weiterentwicklung und den Bau eines autonomen Inspektionssystems stecken. Geldprämien hat Flyability vor drei Jahren schon aus Preisen einstreichen können.
Die jetzt durchgeführte Serie A-Finanzierung für den Schweizer Flugrobotik-Spezialisten lag in der Hand der Investoren ETF Partners und Swisscom Ventures. Beteiligt haben sich die amerikanische Dow Chemical Company sowie die früheren Investoren GoBeyond und MKS Schweiz, schreibt der 'Startupticker'.
Flyability-CEO Patrick Thevoz freut sich darüber, dass die bisherigen Investoren wieder an Bord sind. Dass man Swisscom und Dow an Bord habe, sei "ein starkes Signal dafür, dass der Markt an unserem Ansatz interessiert ist".
Die kollisionstolerante Drohne Elios wird im Bereich Stromerzeugung, in der Öl-, Gas- und Chemieindustrie sowie im Bergbau verwendet. Hier gilt sie als Alternative für den Einsatz von Menschen in gefährlichen Umgebungen. Ausserdem soll der Flieger Ausfallzeiten und Inspektionskosten reduzieren. Laut dem Bericht hat Flyability derzeit mehr als 350 Kunden, an die über 500 Drohnen ausgeliefert worden sind. (vri)

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