Förderverein GRdigital richtet nun Fachrat und Geschäfts­stelle ein

5. Oktober 2021, 10:23
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40 Millionen Franken investiert Graubünden in die Förderung von Trans­formations­projekten. Mit dem dafür zentralen Verein GRdigital wurde der Vertrag unterzeichnet.

Das Gesetz zur Förderung der digitalen Transformation in Graubünden ist seit dem 1. Januar 2021 in Kraft. Eine wichtige Aufgabe kommt dabei dem Verein GRdigital zu. Für die Förderung von Digitalisierungsvorhaben und -Projekten stehen in Graubünden 40 Millionen Franken zur Verfügung.
GRdigital wurde im Mai 2021 als gesetzlich vorgeschriebene Fachorganisation gegründet. Nun hat der Kanton den Leistungsauftrag mit dem Verein abgeschlossen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.
Ziel sei es, im Verein innovative Kräfte und Digitalisierungsexperten aus verschiedenen Bereichen und Branchen zusammenzubringen. Diese sollen Vorhaben identifizieren, initialisieren, begleiten und koordinieren sowie den Kanton bei seinen Aufgaben unterstützen, hiess es zur Vereinsgründung.
Mit dem Abschluss des Leistungsauftrags sei ein wichtiger Meilenstein erreicht worden, so der Kanton. In den nächsten Wochen sollen nun der Fachrat und die Geschäftsstelle des Vereins eingerichtet werden.
Der Verein werde Fördergesuche prüfen und zuhanden des Kantons Förderempfehlungen abgeben, heisst es weiter. Die entsprechenden Kriterien dazu seien vom Verein in Absprache mit dem Kanton entwickelt und von der Regierung zusammen mit dem Leistungsauftrag genehmigt worden. Die Geschäftsstelle soll zudem Anlaufstelle für Branchenorganisationen für Fragen zu Digitalisierungsvorhaben sein.
Gesuche zur Förderung von Digitalisierungsvorhaben oder Projektideen nimmt der Verein ab Ende Oktober entgegen. Den abschliessenden Entscheid fälle jeweils die Regierung.

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