Frank Studerus: "Kein Rekordjahr - aber zufrieden"

21. November 2014, 13:30
  • studerus
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Noch immer verkauft sich die Wireless-Infrastruktur beim Zyxel-Importeur am besten. Studerus-Partner interessieren sich vor allem fürs Thema Security.

Noch immer verkauft sich die Wireless-Infrastruktur beim Zyxel-Importeur am besten. Studerus-Partner interessieren sich vor allem fürs Thema Security.
Das jährliche Studerus Technology Forum (Tefo) des gleichnamigen Zyxel-Importeurs und Distributors hat heute zum ersten Mal in Regensdorf stattgefunden. Rund 500 Personen, davon etwa zwei Drittel Studerus-Partner und ein Drittel IT-Leiter von KMU, haben sich an diesem Donnerstag im Mövenpick Hotel versammelt. Am Rande des Anlasses trafen wir den Gründer und CEO Frank Studerus zu einem Gespräch.
Was sind Themen, welche die Tefo-Besucher am meisten interessiert?
Frank Studerus: Alles rund um Sicherheit. Sicherheit gibt es nie zu 100 Prozent - deswegen ist immer die Frage, wie man die Prioritäten setzen soll. Unsere Partner müssen laufend am Ball bleiben, und wir wollen ihnen am Forum helfen, diese richtig zu setzen.
Und wie schauen Sie auf das vergangene Jahr zurück?
Studerus: Das Jahr war stark umkämpft. Wir sind aber zufrieden, wir konnten trotz schwächelndem IT-Markt unsere Ziele erreichen. Wir hatten aber kein Rekordjahr.
Welche Produkte waren besonders gefragt 2014?
Studerus: Vor allem die Wireless-Infrastruktur - beispielsweise für Schulen, Restaurants oder Hotels. Das Problem ist aber, dass die Produkte günstiger wurden, und man diese gesamte Infrastruktur bereits für 10'000 Franken erhält. Dieser Trend hält sich nun auch schon seit einiger Zeit.
Und welcher Bereich macht Ihnen am meisten Bauchschmerzen?
Studerus: Das ist schwierig zu sagen. Netzwerke und Firewalls richtig zu konfigurieren ist schwierig, vor allem diese Infrastruktur sicher zu machen. Vielen Kunden fehlt dann das Verständnis, dass der Preis dementsprechend auch höher ist. Es reicht heute nicht mehr, reiner Hardware-Verkäufer zu sein, wir müssen auch Dienstleistungen anbieten.
Was bringt die Zukunft?
Studerus: Als nächstes kommt der neueste Wlan-Standard AC. Damit kann die Bandbreite auf 5-GHz erhöht werden. Das ist aber technisch sehr anspruchsvoll.
Kürzlich stieg der Switch in unserer Redaktion aus. Wir fuhren zu Ihnen nach Schwerzenbach, und das Gerät wurde in kürzerster Zeit repariert.
Studerus: Das freut mich natürlich. Aber die wenigsten Kunden bringen die Geräte persönlich vorbei. Die meisten schicken es ein - was für uns auch einfacher ist, wegen der Planbarkeit. (Linda von Burg)
(Fotos: zvg. Frank Studerus gestern am Technology Forum seiner Firma.)

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