Franke bezieht SAP wie Strom und Wasser

9. Juli 2009, 08:00
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Aber nicht konzernweit.

Aber nicht konzernweit.
Der Küchentechnikkonzern Franke hat laut einer Mitteilung von HP im Juni SAP eingeführt. Das Unternehmen verzichte dabei auf den Aufbau einer eigenen SAP-Infrastruktur, sondern beziehe Basisdienstleistungen aus dem SAP-Kompetenzzentrum von HP, heisst es in der Mitteilung. Franke hat SAP nicht konzernweit eingeführt, wie Unternehmenssprecherin Natascha Widmer auf Anfrage sagt. Sie wollte allerdings immer noch nicht dazu Stellung nehmen, ob etwa die ERP-Software IFS nun rausgeflogen ist.
Wie HP in der Mitteilung schreibt, bezahlt Franke dank einem verbrauchsorientierten Verrechnungsmodell und einem speziell entwickelten "SAPSometer" nur für den effektiven Bezug von SAP-Dienstleistungen, vergleichbar mit der Versorgung mit Strom oder Wasser. Die Lösung wird von Franke-Unternehmungen in der Schweiz und England genutzt, im Laufe des weiteren SAP-Rollouts werden zusätzliche Produktions- und Verkaufsgesellschaften in Europa und Nordamerika dazukommen.
Und so funktionierts: Für jeweils sechs Monate im Voraus wird eine Verbrauchsprognose erstellt, 30 Prozent dieses Bedarfs bucht der Kunde jeweils fix. Die effektiven Kosten werden dann durch den "SAPSometer" errechnet, dem CPU-, Hauptspeicher- und Disk-Gebrauch zu Grunde liegen.
Franke nutzt die Systemhardware exklusiv, die Speichersysteme hingegen werden durch mehrere Kunden benutzt. (Maurizio Minetti)

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