Franken-Preise für Microsoft-Software sinken

17. Februar 2012, 11:42
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Keine Preissenkung, aber ... eine vorgezogene Anpassung der Umrechnungskurse bei neuen oder verlängerten Firmen-Lizenzverträgen mit Microsoft.

Keine Preissenkung, aber ... eine vorgezogene Anpassung der Umrechnungskurse bei neuen oder verlängerten Firmen-Lizenzverträgen mit Microsoft.
Wer bisher Firmen-Lizenzverträge mit Microsoft abschloss, fuhr besser, wenn er sich die Rechnungen in Euro oder gar Dollar stellen liess. Dies konnten vor allem grosse Kunden tun, die Standorte in mehreren Währungsräume haben. KMU mussten hingegen ihre Volumenlizenzen in Franken zahlen und bezahlten deshalb - vor allem in den letzten 18 Monaten - zu viel. Das soll sich nun ändern - und zwar schneller als ursprünglich geplant.
"Kunden haben angefangen, Einkaufspreise von Microsoft-Lizenzen zu optimieren, indem sie Währungsdifferenzen ausnützten. Mit der Anpassung der Franken- und Pfund-Preislisten wollen wir verhindern, dass das Jonglieren mit dem Firmensitz Vorteile erbringt." So begründet Mirocrosoft-Schweiz-Sprecherin Barbara Josef die Anpassung der lokalen Preislisten per 1. Juli 2012.
Microsoft wird nun aber nicht nur per 1. Juli neue Preislisten in lokalen Währungen veröffentlichen, die für Schweizer Microsoft-Kunden unter gewissen Bedingungen die Software-Kosten senken werden. Sondern der US-Riese passt die Franken-Preise schon vorher an. Und zwar wird Microsoft Schweiz bei allen Kunden, die Microsoft-Volumenlizenzen ("Select" und "Enterprise Agreement") in Franken bezahlen und solche Verträge zwischen Februar und Juli neu abschliessen oder verlängern, die Preise anpassen. Wie zum Beispiel Microsoft-Reseller SoftwareOne in einem Mailing an Kunden schreibt, kann man mit Rabatten von 20 Prozent auf neue Select- und Select-Plus-Bestellungen und auf neue oder verlängerte Enterprise Agreements rechnen.
Wohlgemerkt: Diese Preisnachlässe gelten nur für Volumenlizenzen und nur für Kunden, die bisher die Verträge in Franken abgerechnet haben. Profitieren werden damit vor allem KMU, denn Grosskunden wie der Bund oder grosse Firmen haben ihre Lizenzverträge bereits bisher vorzugsweise in Euro abgeschlossen, so Microsoft Linzenzspezialistin Magali Meier zu inside-it.ch. (Christoph Hugenschmidt)

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