Frankfurter Bankgesellschaft wechselt von TCS BaNCS auf Avaloq

9. Februar 2011 um 16:18
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Avaloq unternimmt einen weiteren Schritt Richtung Norden.

Avaloq unternimmt einen weiteren Schritt Richtung Norden. Heute gab der Zürcher Bankensoftware-Hersteller bekannt, dass sich die Frankfurter Bankgesellschaft für das Avaloq Banking System entschieden hat. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte am 7. Januar 2011 in Zürich. Abgelöst wird TCS BaNCS, die Kernbankensoftware des indischen IT-Riesen Tata Consultancy Services.
Die Bank, die bis vor kurzem LB (Swiss) Privatbank hiess, hat ihren Hauptsitz in Zürich und ist eine Tochtergesellschaft der Helaba (Landesbank Hessen-Thüringen) und damit Teil der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe. Sowohl die Zürcher als auch die Frankfurter Niederlassung werden Avaloq einführen. Die Kernbankensoftware von Avaloq soll Ende Jahr in Betrieb genommen werden. Implementierungspartner ist die Swisscom-Tochter Comit. Den Betrieb übernimmt die Bank selber.
Entscheidend für die Wahl von Avaloq war vor allem die IFRS-Funktionalität (International Financial Reporting Standards) des Avaloq Banking Systems, schreibt die Frankfurter Bankgesellschaft in einer Mitteilung. "Für uns ist die Mandantenfähigkeit des neuen Bankensystems zentral. Wir suchten eine Lösung, die unseren Ansprüchen an ein innovatives, qualitativ hochstehendes System gerecht wird und uns gleichzeitig ermöglicht, die regulatorischen Anforderungen in Deutschland und der Schweiz zu erfüllen", wird Bruno Döbeli, COO der Frankfurter Bankgesellschaft Schweiz, zitiert. (mim)
(Interessenbindung: Avaloq ist als "Sponsor" ein Werbekunde unseres Verlags.)

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