Frankreich zieht Ubuntu französicher Linux-Distribution vor

13. März 2007 um 10:53
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Französische Parlamentarier und ihre Mitarbeiter werden ab Juni in ihren Büros mit dem Linux-Betriebssystem Ubuntu arbeiten.

Französische Parlamentarier und ihre Mitarbeiter werden ab Juni in ihren Büros mit dem Linux-Betriebssystem Ubuntu arbeiten. Wie aus verschiedenen Presseberichten hervorgeht, sollen 1154 Rechner umgerüstet werden. Zuständig sind die beiden Unternehmen Linagora und Unilog.
Bereits im November 2006 war bekannt geworden, dass ab der nächsten Legislaturperiode mit Chirac auch Windows verabschiedet wird. Allerdings war noch nicht bekannt, welche Distribution zum Zug kommen sollte. Laut 'The Inquirer' war auch die französische Distribution "Mandriva" vorgeschlagen worden, doch dieser Vorschlag habe sich nicht durchsetzen können.
Das französische Parlament setzt auch bei dem Webbrowser mit Firefox und bei der Büro-Suite mit OpenOffice auf quelloffene Software. Und selbst das Dokumentenmanagement-System beruht auf Open-Source. Frankreich erhofft sich mit dieser Strategie Kosteneinsparungen und eine grössere Unabhängigkeit. (mim)

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