Freelancer werden wieder teurer

30. August 2005, 14:07
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Schweizer Freelancer verlangen durchschnittlich 130 Franken pro Stunde

Schweizer Freelancer verlangen durchschnittlich 130 Franken pro Stunde
Die grosse deutsche IT-Freelancer- und Projekt-Börse Gulp veröffentlicht regelmässig interessante Zahlen zu den Entwicklungen des Marktes für freie Mitarbeiter im IT-Markt. Gulp enthält die Daten von 56'000 Freelancern und 1'500 Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum.
So sind gemäss Gulp die geforderten Stundensätze der Schweizer Freelancer seit Februar von 125 auf 130 Franken (84 Euro) gestiegen. Die Forderungen der Schweizer Freelancer liegen damit weit über denjenigen der Deutschen (65 Euro) und Österreicher (66 Euro). Die hiesigen Freelancer verlangen ein bisschen mehr, als sie dann auch bekommen: Der Schnitt der in Projektanfragen aus der Schweiz gebotenen Stundensätze liegt bei 127 Franken.
Die aktuellen durchschnittlichen Stundensätze der Freischaffenden IT-Professionals liegen weit unter den Rekordwerten vor drei Jahren. Damals konnten noch 150 Franken pro Stunde verlangt werden.
Bei der Auswertung des Datenmaterials von Gulp nach Qualifikationen ergeben sich keine Überraschungen. Am "billigsten" sind Administratoren, am "teuersten" Projektleiter. (hc)

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