Freiburger CVP verzichtet nach IT-Problemen bei den Wahlen auf Rekurs

12. November 2019, 13:10
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Die Abwahl des bisherigen Freiburger Ständerates Beat Vonlanthen (CVP) ist definitiv.

Die Abwahl des bisherigen Freiburger Ständerates Beat Vonlanthen (CVP) ist definitiv. Die kantonale CVP verzichtet auf einen Rekurs zur Überprüfung der Resultate des zweiten Wahlgangs.
Nach langen Diskussionen habe man auf eine Beschwerde verzichtet, teilt die Freiburger CVP mit. Man werde aber bei den Kantonsbehörden insistieren, damit sich ein solches "Durcheinander" nicht mehr wiederhole. Der Wahlsonntag am 10. November war von einer Computerpanne überschattet worden. "Die Staatskanzlei bedauert die Informatikprobleme bei der Übermittlung der Resultate und dass diese zur Verspätung der Publikation der Resultate führt", so die Verantwortlichen im Nachgang der Wahlen. Es handle sich um einen Bug, den man nun "gründlich" analysieren werde, damit dies nicht mehr vorkomme.
Vonlanthen wurde knapp von FDP-Herausfordererin Johanna Gapany geschlagen. Die CVP hatte ursprünglich eine Nachzählung der Stimmen verlangt, was die Staatskanzlei jedoch am Montag ablehnte. Gapany erreichte letztlich 138 Stimmen mehr als Vonlanthen. (Keystone-sda/kjo)

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