17 Millionen Franken für Schweizer Software zur Betrugsbekämpfung

16. Dezember 2020, 10:23
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Das Waadtländer Security-Unternehmen NetGuardians gewinnt einen Bankkunden als neuen Investor.

NetGuardians hat frisches Kapital in Höhe von 17 Millionen Franken erhalten. Dies meldet das Waadtländer Startup, das Fraud Detection bietet.
Zu den Hauptinvestoren gehören die Pictet-Bank-Gruppe, ein Kunde von NetGuardians, sowie die private Investmentgruppe ACE & Company mit Sitz in Genf.
Die 17 Millionen Franken seien das Doppelte dessen, was man in den vorherigen Finanzierungsrunden erhalten habe, so die Mitteilung.
"Als Kunde von NetGuardians können wir deren Software zur Betrugsbekämpfung aus erster Hand beurteilen. Ausserdem ist klar, dass die Herausforderungen durch Cyber-Betrug weiter zunehmen werden und Finanzdienstleister Zugang zu erstklassiger Technologie benötigen, um ihr Geschäft zu schützen", begründet Peter Wintsch, CTO der Pictet-Gruppe, die Investition.
NetGuardians kündet an, man werde die Gelder ins Wachstum investieren, die eigene Position in bestehenden Märkten stärken und sein SaaS-Abonnementsmodell weiterentwickeln.
Laut Eigenangaben wird die Echtzeit-Betrugsbekämpfungs-Software von Kunden in über 30 Ländern eingesetzt und NetGuardians betreibe mit rund 90 Mitarbeitenden neben dem Hauptsitz auch Standorte in Singapur, Kenia und Polen.
In der Schweiz zählen Avaloq, Swisscom und Adnovum zu den Partnern.

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