Fritz & Macziol: "Ein Befreiungsschlag"

2. September 2014, 13:35
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Vergangene Woche wurde bekannt, dass der französische Mischkonzern Vinci die ICT-Division von Imtech und damit auch Fritz & Macziol (FuM) übernehmen will. Mit dem Schritt löst sich FuM vom skandalträchtigen Schweizer Ableger: FuM Schweiz ist nämlich nicht Teil des Deals und bleibt vorerst bei Imtech. FuM Schweiz wurde Anfang Jahr vom Bestechungsskandal beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) erschüttert und steht vor einer ungewissen Zukunft. An Vinci geht hingegen die auf Gemeindelösungen spezialisierte Rotkreuzer Tochter IT&T.
In Deutschland ist eine gewisse Erleichterung nach dem Verkauf an Vinci zu spüren: "Vinci ist für uns ein idealer Käufer. Dort gibt es noch keine Strukturen für den IT-Bereich, in die wir uns integrieren müssten. Für uns ändert sich also nichts. Das ist nach anderthalb Jahren der Unsicherheit ein Befreiungsschlag", lässt sich FuM-Chef Oliver Schallhorn von 'ChannelObserver' zitieren.
Die Sorge innerhalb des Unternehmens war offenbar, dass ein grosses Systemhaus FuM übernehmen und dann eine Restrukturierung durchführen würde. Schallhorn betont zudem, dass zum französischen Konzern auch Gold-Partner von Cisco gehören, was "ein Knaller" werden könnte: "Wir waren im Netzwerk-Geschäft in der Vergangenheit nicht besonders gut aufgestellt." (mim)

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