Fritz & Macziol hat noch Hunger

30. Juni 2011, 14:30
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Das Systemhaus Fritz & Macziol hat die Übernahme der Penta Group verdaut und will weiter auf Einkaufstour gehen.

Das Systemhaus Fritz & Macziol hat die Übernahme der Penta Group verdaut und will weiter auf Einkaufstour gehen.
Die hiesige Niederlassung des Systemhauses Fritz & Macziol (FuM) hat die Integration der im vergangenen Herbst übernommenen Penta Group erfolgreich abgeschlossen. Das teilte das Unternehmen heute mit.
Wachstum bei Fachkräftemangel
Im Zuge der Fusion wurden die beiden Zürcher Standorte zusammengelegt und der Name Penta verschwindet ab 1. Juli 2011 von der Bildfläche, die Firma tritt neu unter dem dem Namen Fritz & Macziol auf. Die morgen verschwindende Penta wurde 1998 von fünf ehemaligen IBM-Mitarbeitenden gegründet und bleibt auch als FuM Big Blue als Top-Partner treu, wie Roger Eder (Foto), CEO von FuM Schweiz, im Gespräch mit inside-channels.ch sagte.
Wie berichtet wurden bei der Fusion alle Mitarbeitenden übernommen, unterdessen wurden bereits zusätzliche Personen eingestellt, das Unternehmen beschäftigt gegenwärtig knapp 60 Personen. Die Rekrutierung von Spezialisten sei kein einfaches Unterfangen gewesen, wie CEO Eder sagt. "Wir mussten Leute abwerben, sonst wäre das Wachstum nicht möglich gewesen." Zukünftig will FuM auch Hochschulen - insbesondere die beiden ETHs - angehen und Studierenden die Möglichkeit geben, Praktikas zu absolvieren, in der Hoffnung, dass diese nach ihrem Abschluss dann bei FuM einsteigen.
Akquisitionen vor der Haustür
Kurzfristig soll das Wachstum durch Akquisitionen angekurbelt werden, die Kriegskassen von FuM und dem niederländischen, börsenkotierten Mutterkonzern Imtech scheinen prall gefüllt. Zuoberst auf der Einkaufsliste: "Wir suchen einen mittelgrossen Cisco-Partner mit ungefähr 20 Mitarbeitern", sagt Eder. Durch Cloud-Angebote gebe es bei FuM in diesem Bereich drängenden Bedarf, der schnell gedeckt werden müsse. Gespräche mit Übernahmekandidaten seien bereits am Laufen, verrät der FuM-CEO.
In den kommenden Monaten will FuM auch einen Navision-Partner akquirieren. Neben den ERP-Anwendungen für KMU, welche FuM mit einem Team von 13 Personen selber anbietet, ist das Unternehmen in diesem Bereich insbesondere mit der Zuger Tochterfirma IT&T tätig, wo derzeit 17 Personen arbeiten. Diese sollen sich künftig auf die Entwicklung der auf Microsoft Dynamics NAV basierenden Software newsystem public für öffentliche Verwaltungen konzentrieren.
Diese Lösung, an welcher auch der Verein Schweizerische Städte- und Gemeindeinformatik (SSGI) beteiligt ist, soll im kommenden Jahr in etlichen Kantons- und Gemeindeveraltungen in Ob- und Nidwalden und Schaffhausen eingeführt werden, wie es heisst. (pk)

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