FTTH-Plattform Alex auf neuer Rechtsbasis

14. Juli 2015, 14:11
  • telco
  • ewz
  • sgsw
  • glasfaser
image

Für die ursprünglich von fünf Stadtwerken gegründete nationale Bestell- und Lieferplattform ALEX wurde eine neue Rechtsgrundlage geschaffen.

Für die ursprünglich von fünf Stadtwerken gegründete nationale Bestell- und Lieferplattform ALEX wurde eine neue Rechtsgrundlage geschaffen. Die FTTH-Plattform verspricht jedem interessierten Service-Providern einen diskriminierungsfreien Zugang zu alle Glasfasernetze der in der ganzen Schweiz beteiligten Stadtwerke und deren Kunden. Auslöser für die Änderung war, dass drei der fünf Gründungsmitglieder, die Services Industriels de Genève (SIG), Stadtwerke St. Gallen (SGSW) und Energie Wasser Bern (EWB), Aktionäre der Swiss Fibre Net (SFN) geworden sind. Sie haben dabei ihre Rechte an ALEX auf die SFN übertragen, was zu einem Rechteungleichgewicht führte.
Nun hätten die beiden anderen Gründungsmitglieder, das EWZ und die Infrastruktursparte der Industriellen Werke Basel (IWB Net) gemeinsam mit der SNF eine neue, ausgewogene Rechtsbasis geschaffen, wie Kilian Borter, Mediensprecher des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (EWZ) zu inside-it.ch sagte. Konkrete Zahlen zu dem Weg aus dem bisherigen Dilemma der Rechteaufteilung will SFN-Chef Andreas Waber zwar nicht nennen, hält gegenüber inside-it.ch aber fest, dass die Verteilung fair sei und sich an den Grössenverhältnissen der nun noch drei Beteiligten orientiere. Mit der neuen Rechteverteilung stelle man sicher, dass es auch künftig im gemeinsamen Interesse von EWZ, IWB Net und SNF ist, die Bestellplattform weiter zu betreiben und auszubauen. (vri)

Loading

Mehr zum Thema

image

Meinung: Big-Tech-Beteiligung an Netzausbaukosten ist absurd

Das wäre, wie wenn sich Mercedes und VW sich am Strassenausbau oder Samsung und Miele am Stromnetzunterhalt beteiligen würden, kommentiert Chefredaktor Reto Vogt.

publiziert am 27.9.2022 2
image

Swisscom und EU-Telcos fordern Big-Tech-Beteiligung an Netzkosten

16 CEOs von europäischen Telekomunternehmen wollen, dass sich Google, Meta, Netflix & Co. am Netzausbau beteiligen. Die Forderung ist nicht neu, doch der Ton gewinnt an Schärfe.

publiziert am 26.9.2022
image

268 Millionen IPv4-Adressen sind verschwunden

Ein Forscher bezichtigt Adobe, Amazon und Verizon der unrechtmässigen Verwendung von reservierten IPv4-Adressen. Dadurch werden diese praktisch unbrauchbar.

publiziert am 20.9.2022
image

Huawei Schweiz ehrt seine "Partner des Jahres 2022"

Der chinesische Technologiekonzern betont bei der Award-Vergabe 2022 "bedeutende Projekte" der öffentlichen Hand.

publiziert am 20.9.2022