Fünf Millionen von Microsoft für die ETHs

5. Februar 2014, 11:25
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Microsoft finanziert in den nächsten fünf Jahren Doktorandenstellen für ausgewählte Forschungsprojekte mit je einer Millionen Franken pro Jahr. Forschungsziele Flugroboter und NUMA-Speicherarchitektur.

Microsoft finanziert in den nächsten fünf Jahren Doktorandenstellen für ausgewählte Forschungsprojekte mit je einer Millionen Franken pro Jahr. Forschungsziele Flugroboter und NUMA-Speicherarchitektur.
Seit 2008 sponsort Microsoft Grundlagenforschung mit maximal einer Million Franken jährlich. Nun wurde das Engagement von Microsoft verlängert. Einzige Vorgabe ist, dass mindestens einE WissenschaftlerIn von Microsoft Research in die ausgewählten Projekte involviert sei, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung der ETHs und von Microsoft.
Neu finanziert Microsoft Doktorandenstellen für ausgewählte Forschungsprojekte. Man habe entschieden, in diesem Jahr möglichst viele Wissenschaftler zu unterstützen, statt wenigen Projekten viel Geld zu geben, heisst es in der Mitteilung. In einer ersten Runde wurden 27 Anträge gestellt, von denen ein Ausschuss nun sieben ausgewählt hat. Vier davon stammen aus der ETH Zürich, drei aus der EPFL Lausanne.
Die beiden Hochschulen heben zwei der nun unterstützten Projekte als Beispiele hervor. Zum einen untersucht Otmar Hilliges von der ETH Zürich zusammen mit Shahram Izadi von Microsoft das Verhalten von Flugrobotern in belebten Umgebungen und wie sie mit Menschen interagieren können. Konkret wollen die Forscher eine Plattform entwickeln, auf der Flugroboter Menschen erkennen, um sie herum navigieren und auf Gesten und Berührungen reagieren können. Anders als Wespen wird man also die "Zürcher" Microsoft-Drohnen mit Herumfuchteln vertreiben können.
Ein anderes Projekt betrifft NUMA-Speicherarchitekturen. Edouard Bugnion und Babak Falsafi von der EPFL suchen zusammen mit Microsoft Research in Cambridge nach neuen, "dezentralisierten" Anwendungen für NUMA Speicherarchitekturen. NUMA steht für Non-Uniform Memory Access. Es geht um das Teilen des lokalem Memory von Prozessoren auf Systemen mit vielen Prozessoren. Wie so oft findet man auf Wikipedia einen erhellenden Artikel zum Thema. (hc)

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