Für SIs und VARs: Selbstverschlüsselung nun auch bei Enterprise-Harddisks

30. September 2009, 03:49
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Seagate ist der nach eigenen Angaben erste Hersteller, der auch Festplatten der Enterprise-Klasse mit optionaler Selbstverschlüsselungstechnologie an Systemintegratoren und VARs ausliefert.

Seagate ist der nach eigenen Angaben erste Hersteller, der auch Festplatten der Enterprise-Klasse mit optionaler Selbstverschlüsselungstechnologie an Systemintegratoren und VARs ausliefert. (Gegenwärtig die Modelle Savvio 15K.2, Savvio 10K.3, Constellation und Cheetah 15K.7). Zusammen mit ebenfalls neuen Intel-Server-Boards (S5520HC) oder LSI-Controllern (MegaRAID 92000) sollen damit hochsichere Lösungen entwickelt werden können, die trotzden einfach zu verwalten sind.
Bei der Verschlüsselung von ganzen Festplatten geht es vor allem darum, Daten dann zu schützen, wenn die Harddisks die Kontrolle des Unternehmens verlassen, beispeislweise wenn sie gestohlen, entsorgt, verkauft oder zur Reparatur eingeschickt werden. "SEDs" (Self Encrypting Drives) sollen verglichen mit externen Verschlüsselungslösungen eine höhere Performance bringen und, da jedes einzelne Laufwerk seine eigene Verschlüsselungs-Engine enthält, keine Skalierungsprobleme verursachen. (hjm)

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