Fujitsu Siemens dampft Produktepalette ein

6. März 2009, 14:14
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Kurz vor der Komplettübernahme am 1.

Kurz vor der Komplettübernahme am 1. April durch den japanischen Fujitsu-Konzern verkleinert der Computerhersteller Fujitsu Siemens das Produkteangebot. Nachdem man sich schon früher aus dem Geschäft mit PDAs und Flachbildschirmen zurückgezogen hat, wird nun auch die Palette der Kernprodukte gestrafft. "Wir hatten früher über ein Dutzend verschiedene Notebook-Plattformen. Heute sind es nur noch die Hälfte", sagte Technologiechef Joseph Reger gegenüber der Nachrichtenagentur 'dpa-AFX'.
Wegfallen soll auch die Trennung der Sparten für Endverbraucher und Geschäftskunden. Dafür will man vermehrt auf Dienstleistungen setzen, die zusammen mit den Geräten angeboten werden. "Geschäfte, wo wir nicht mehr tun, als das Produkt zu verkaufen, wollen wir eigentlich nicht mehr machen", so Reger weiter. Fujitsu will sich weiter in Richtung Infrastruktur-Anbieter entwickeln und komplexe Dienstleistungen wie Wartung oder individuelle Ausstattung mit Software anbieten.
Der neue Name des ab 1. April als Regionalgesellschaft geführten Computerherstellers wollte Reger noch nicht nennen, er werde aber nicht "Fujitsu Computers" lauten. "Die Produkte werden einfach unter "Fujitsu" laufen". Fujitsu hat nach der Übernahme ein Jahr Zeit, den Namen 'Siemens' verschwinden zu lassen. Bereits würden aber Computer unter dem neuen Namen produziert, so Reger zur 'dpa'. Bei der System-Software könne das allerdings noch etwas dauern, da man die Umstellung möglichst ohne grosse Zusatzkosten bewerkstelligen wolle. (bt)

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