Fujitsu und Toshiba fusionieren ihre Handy-Sparten

17. Juni 2010 um 11:45
  • telco
  • fujitsu
image

Die japanischen IT-Konzerne Fujitsu und Toshiba werden ihre Mobilfunksparten fusionieren.

Die japanischen IT-Konzerne Fujitsu und Toshiba werden ihre Mobilfunksparten fusionieren. Damit bestätigen die beiden Firmen entsprechende Gerüchte von letzter Woche. Am Joint Venture, das ab 1. Oktober tätig sein soll, wird Fujitsu die Mehrheit halten, denn, so sagt Fujitsu-Sprecher Etsuro Yamada "unser Handy-Business ist profitabel und damit können wir sicherstellen, dass das auch so bleibt".
Aus dem Zusammenschluss erhoffen sich die beiden Unternehmen vor allem eine Senkung der Kosten, wie auchToshiba-Sprecher Keisuke Ohmori sagt: "Für uns ist die Vereinbarung über die Zusammenlegung ein Teil unserer Restrukturierungsmassnahmen". Das fusionierte Unternehmen käme in Japan auf einen Marktanteil von rund 18,7 Prozent, hinter Sharp mit 26,2 Prozent, aber vor Panasonic mit 15,1 Prozent Marktanteil im Handybusiness kommen. Der Anteil am weltweiten Handy-Geschäft bleibt indes klein. Gemäss einem amerikanischen Marktforscher würde der Anteil sogar leicht unter einem Prozent liegen.
Die beiden Unternehmen befinden sich noch in Verhandlungen über Details des Zusammenschlusses, wollen Ende Juli aber die entsprechenden Verträge unterzeichnen. (bt)

Loading

Mehr zum Thema

image

"Dann müssen wir über die Privatisierung von Swisscom reden"

Swisscom will Vodafone Italien für 8 Milliarden Euro übernehmen. Dagegen regt sich Widerstand aus der Politik.

publiziert am 29.2.2024
image

Swisscom will Vodafone Italien für 8 Milliarden Euro übernehmen

Der Telco will das Unternehmen nach dem Abschluss der Transaktion mit seiner heutigen Tochter Fastweb fusionieren. Noch ist aber nichts unterschrieben.

publiziert am 28.2.2024 1
image

Swisscom verklagt Sunrise auf 90 Millionen Franken Schadenersatz

UPC hatte erklärt, für sein Mobile-Angebot zu Swisscom zu wechseln, was mit der Übernahme von Sunrise aber hinfällig wurde. Swisscom macht deshalb eine Vertragsverletzung geltend.

publiziert am 21.2.2024
image

Bundesrat will bei Strommangel gewisse Webseiten sperren

Es geht vor allem um Medien-Sites, die viel Traffic verursachen.

publiziert am 21.2.2024 1