Fusionierte Banken Gonet und Mourgue d'Algue wechseln IT-Anbieter

5. Juli 2018, 09:18
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Die beiden Genfer Privatbanken Gonet & Cie und Mourgue d'Algue & Cie fusionieren.

Die beiden Genfer Privatbanken Gonet & Cie und Mourgue d'Algue & Cie fusionieren. Dies teilen die Unternehmen mit. Hintergrund sei das sich rasch verändernde Bankenumfeld.
Das neue Institut zählt rund 150 Mitarbeiter und wird Gonet heissen.
Wenn zwei Banken fusionieren und dies unter anderem mit steigenden regulatorischen Kosten begründen, dann sind die deswegen gestiegenen IT-Kosten wohl mitgemeint. Und die Fusion wird sich auch auf die IT der beiden auswirken.
Wie sehen die Pläne konkret aus? Schreibt man eine neue Kernbanken-Software aus? "Die beiden Banken haben heute Apsys als Kernbankensystem im Einsatz", antwortet Pascal Pupet, Kommunikationsverantwortlicher und Direktionskomittee-Mitglied von Gonet auf Anfrage. "Dies sollte die Migration von Mourgue d'Algue auf die Plattform von Gonet erleichtern."
Nach der Migration beginnt bei der neuen Gonet die nächste Phase, so Pupet: "In einem zweiten Schritt wird das Ganze im Rahmen eines BPO-Projekts an Finnova übergehen. Gonet arbeitet aus diesem Grund seit Anfang des Jahres mit InCore zusammen."
Damit verliert Apsys-Anbieter New Access zwei Kunden in einem Markt, in welchem Wechsel recht selten sind. Es gewinnen Finnova und der BPO-Anbieter InCore. Das Duo hat beispielsweise 2017 Neukunden mit der Bank von Roll und Arner Bank gewonnen.
Und was geschieht mit den Informatikern der beiden Banken? "Die Informatiker beider Banken werden zusammenarbeiten", antwortet Pupet. (mag)

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