G-Phone: Kaum da, schon ein Loch

27. Oktober 2008, 15:29
  • sicherheit
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Die 'New York Times' berichtete am Freitagabend von einem Sicherheitsloch im Browser des neuen Smartphones 'G1' von T-Mobile USA.

Die 'New York Times' berichtete am Freitagabend von einem Sicherheitsloch im Browser des neuen Smartphones 'G1' von T-Mobile USA. Das 'G1' ist das erste Mobiltelefon, das mit dem Open-Source-Betriebssystem 'Android', dessen Entwicklung von Google angestossen worden ist, funktioniert.
Gemäss der renommierten Zeitung wurde die Sicherheitslücke vom bekannten Spezialisten Charles A. Miller von der Firma Independent Security Evaluators entdeckt und an Google gemeldet. Miller macht richtigerweise keine weiteren Angaben zur Natur der Lücke, wollte aber trotzdem die Öffentlichkeit davon informieren, dass auch das sagenumwobene 'G1' Sicherheitsprobleme hat. Das Problem kann offenbar dazu führen, dass Böswillige die Kontrolle über den Browser übernehmen und beispielsweise Eingaben (Passwörter et al) abfangen können.
Google-Manager, mit denen die 'New York Times' sprach, gaben zu, dass das Problem existiert. Sie betonten aber, dass die möglichen Schäden beschränkt seien, da das Betriebssystem die einzelnen Prozesse voneinander in einer so genannten "Sandbox" isoliere. T-Mobile und der Hersteller des Handys, HTC, wollen den Kunden baldmöglichst einen Softwareflicken anbieten, der das Loch stopft. (hc)

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