Gartner: Bei Software-Lizenzen Geld sparen

19. Juli 2016, 13:10
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Jüngsten Zahlen des Marktforschers Gartner zufolge geben Unternehmen weltweit in diesem Jahr insgesamt 332 Milliarden US-Dollar für Software aus.

Jüngsten Zahlen des Marktforschers Gartner zufolge geben Unternehmen weltweit in diesem Jahr insgesamt 332 Milliarden US-Dollar für Software aus. Viele der Unternehmen, so Gartner, könnten ihre Ausgaben für Software um bis zu 30 Prozent reduzieren, und zwar indem sie drei Best Practices für die Optimierung von Softwarelizenzen anwenden. Die Schlüsselfaktoren liegen demnach in den Bereichen Anwendung und Konfiguration, Optimierung und Wiederverwendung von Softwarelizenzen sowie im Gebrauch von Software-Asset-Management-Methoden (SAM).
Software von grossen Herstellern sei meistens komplex in den Nutzungsrechten und zudem teuer. Die Default-Einstellungen für so manche Software sei zudem häufig auch die teuerste für die Anwender, schreibt Gartner. Somit rät der Marktforscher IT-Verantwortlichen nach Sparpotential in der Konfiguration von Software zu suchen, dies treffe insbesondere bei Rechenzentrums-Software zu.
Als zweite Best Practice nennt der Marktforscher das Recycling von Softwarelizenzen. Dazu brauche es aber eine gute Überwachung und Kontrolle, denn man müsse ungenutzte Software im Unternehmen "finden" können. Etwa wenn eine Software zwar an einem Arbeitsplatz installiert ist, aber nie verwendet wird. SAM-Tools oder bestimmte Client-Management-Tools können laut Gartner hier hilfreich sein.
Insbesondere grossen Unternehmen rät der Marktforscher generell zu SAM-Tools. Denn die Softwareausgaben zu optimieren, sei wegen der komplizierten Lizenzbedingungen schwierig und sehr arbeitsaufwändig. Zudem brauche es spezifisches Know-how und die Arbeit skaliere nicht. SAM-Tools können diese Arbeit automatisieren und somit nicht nur die manuelle Arbeit verbessern sondern auch Zeit einsparen. (kjo)

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