Gartner: Digitalisierung muss auch Angestellten nützen

29. Oktober 2018, 16:09
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Bei Digitalisierungsinitiativen geht es meist um Kostensenkungen, Verbesserungen in der Produktivität oder neue Produkte und Wege zur Kommunikation mit den Kunden.

Bei Digitalisierungsinitiativen geht es meist um Kostensenkungen, Verbesserungen in der Produktivität oder neue Produkte und Wege zur Kommunikation mit den Kunden. Der Marktforscher und Beratungsunternehmen Gartner glaubt allerdings, dass noch zu oft etwas Wichtiges vergessen wird: Auch die Angestellten sollten durch Digitalisierung spürbar profitieren können. Gerade in einem Umfeld, in dem Fachkräfte rar und gesucht sind, sei dieses Kriterium entscheidend. Und dies sicher zu stellen, so Gartner, sei Sache der Personalabteilungen.
Überhaupt hätten HR-Chefs eine Schlüssel- und Führungsrolle bei der Digitalisierung. Sie müssen die Leute einstellen, welche die Transformation tragen und vorantreiben beziehungsweise das bestehende Personal so schulen, dass es dies auch kann.
Gartner hat fünf Grobstrategien beziehungsweise -Ziele definiert, an denen sich HR-Verantwortliche orientieren könnten: 1. Mehr "digitale" Jobkandidaten finden. 2. Bessere Informationen und Einsichten über Angestellte gewinnen. 3. Den Managern helfen, die digitalen Fähigkeiten ihrer Teams zu fördern. 4. Technologien fördern, die Angestellten "Self-Service"-Möglichkeiten bieten. 5. Leistungsmessungen und -Management kontinuierlich anpassen und weiterentwickeln. (hjm)

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