Gartner: IT-Ausgaben weltweit brechen ein

14. Juli 2020 um 10:24
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Die Ausgaben in IT sollen 2020 laut den Marktforschern um über 7% sinken. Die Krise kennt aber auch Profiteure.

Noch 3,5 Billionen Dollar sollen die IT-Ausgaben 2020 weltweit betragen. Dies prognostizieren die Marktforscher von Gartner. Sie sagen damit einen Rückgang von 7,3% im Vergleich mit 2019 voraus. Die Krise war auch Thema des Digital Channels Forums, an dem Player der Schweizer ICT-Branche ihre Zukunftsperspektiven aufzeigten.
Der Einbruch beeinträchtigt laut Gartner alle Segmente des IT-Business. Am härtesten betroffen sind demnach aber die Devices bei denen die Ausgaben um über 16% zurückgehen sollen. Homoffice hatte die Käufe von Geräten vorübergehend angetrieben, nun soll aber das Niveau von 2019 nicht mehr so bald erreicht werden. Am wenigsten sollen die Communications Services leiden, in die 3,3% weniger Geld fliessen als im Vorjahr.
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Gute Neuigkeiten hat Gartner für Cloud-Anbieter: Infrastructure-as-a-Service (IaaS) soll um 13,4% auf 50,4 Milliarden Dollar im Jahr 2020 und um 27,6% auf 64,3 Milliarden Dollar im Jahr 2021 wachsen. Die Pandemie beschleunigt demnach den Trend zu Cloud-Diensten. Dies resultiere daraus, dass CIOs nach der Erholung weniger Budget hätten, zugleich aber bei den IT-Projekten im Rückstand seien. Infolgedessen würden sie versuchen, die Vorlaufkosten zu senken.
Einen regelrechten Boom sehen die Marktforscher bei den Cloud-basierten Konferenz-Lösungen. 2020 sollen die Ausgaben in diese Technologie um 46,7% steigen. Entsprechend viel Bewegung gibt es am Markt

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