Gartner legt Unternehmern das iPad ans Herz

5. November 2010 um 13:18
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Der Einfluss neuer mobiler Geräte wie der von Apples iPad sei grösser als weithin geglaubt, so eröffnet Gartner das Symposium/ITxpo 2010 vom 8.

Der Einfluss neuer mobiler Geräte wie der von Apples iPad sei grösser als weithin geglaubt, so eröffnet Gartner das Symposium/ITxpo 2010 vom 8. bis 11. November in Cannes. Das Marktforschungsinstitut empfiehlt Unternehmenslenkern, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen, wie das iPad in die eigene Firmenorganisation eingebunden werden kann. Denn zusammen mit dem von Apple drum herum geschaffenen Ökosystem könne das Media Tablet die Nutzung von Technologien und bestehenden Geschäftsmodelle völlig umkrempeln.
"Normalerweise ist es nicht die Rolle eines CEOs, sich direkt in Entscheidungen über spezifische technische Geräte einzuschalten; das iPad von Apple ist da eine Ausnahme", sagt Gartner-Vize Stephen Prentice. "Es ist mehr als nur das neueste Consumer-Gadget. CEOs und Geschäftsführer sollten das Gespräch mit ihren CIOs suchen, soweit sie dies noch nicht getan haben."
Gartner geht davon aus, dass 2010, angetrieben vom iPad, weltweit 19,5 Millionen Tablet-PCs an Endkunden verkauft werden. Für 2011 rechnen die Marktforscher mit dem Verkauf von 54,8 Millionen dieser auch Media Tablets genannten Geräte, was einem Zuwachs von 181 Prozent entspräche. 2014 soll der Weltmarkt schon auf einem Volumen von 208 Millionen Stück anschwellen.
Solange es keinen triftigen Grund dagegen gebe, empfiehlt Gartner IT-Abteilungen, einer begrenzten Zahl von Nutzern einen Basis-Support für iPad zu gewähren und bis Mitte 2011 einen Budgetplan für einen breiter angelegten iPad-Support vorzubereiten.
Viele würden sich iPads und Smartphones selbst kaufen, deshalb müssten die Unternehmen auch bereit sein, diese zu unterstützen. Wenn IT-Abteilungen sagten, sie seien ein "Windows-Laden", Apple nütze dem Unternehmen nicht, dann sei das zu einseitig gedacht, meint Prentice und fügt sinngemäss hinzu: "Die Organisationen müssen erkennen, dass Geräte dieser Art softe Vorteile bieten beim Bemühen, Personal zu rekrutieren und bei der Stange zu halten. Bei Technologie geht es nicht immer nur um Produktivität." (Klaus Hauptfleisch)

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