Gartner sieht "starke wirtschaftliche Hemmnisse" für den globalen PC-Absatz

25. März 2008, 17:09
  • international
  • global
  • krise
  • gartner
image

Wachstum des globalen PC-Marktes von 10,9 Prozent prognostiziert.

Wachstum des globalen PC-Marktes von 10,9 Prozent prognostiziert.
Der Marktforscher Gartner prognostiziert für das Jahr 2008 ein Wachstum des globalen PC-Markts um 10,9 Prozent. Dieses Jahr sollen weltweit 293 Millionen PCs verkauft werden. Im Jahr zuvor waren es nach Gartner 264 Millionen Stück. Gartner warnte aber vor einem Fall der Wachstumsrate in den einstelligen Bereich, wenn sich die weltweite wirtschaftliche Situation verschlechtere.
"Der PC-Markt ist grundsätzlich in einer guten Verfassung. Der Notebook-Absatz weist ein starkes Wachstum auf, der Aufschwung in den Schwellenländern bleibt stabil und der Neukauf von PCs ist weiterhin rege", so Gartner-Analyst George Shiffler. "Jedoch bedeuten die fortschreitende Rezession in den USA, die Möglichkeit eines langsameren Wirtschaftswachstums in China nach den Olympischen Spielen und der hohe Ölpreis starke wirtschaftliche Hemmnisse für den PC-Absatz", lässt sich der Analyst in einer Mitteilung zitieren. (Maurizio Minetti)

Loading

Mehr zum Thema

image

Safe Host wird von US-Investor gekauft

Die Investmentgesellschaft IPI Partners kauft den Schweizer RZ-Betreiber Safe Host, der künftig unter neuem Namen agieren wird.

publiziert am 24.5.2022
image

Klarna streicht jede zehnte Stelle

Das schwedische Startup ist Europas wertvollstes Fintech. Nun aber sollen rund 700 Angestellte ihren Job verlieren.

aktualisiert am 25.5.2022
image

Auch zwei Wochen nach Cyberangriff bleiben Schweizer Sixt-Telefone unerreichbar

Der Autovermieter meldete Anfang Mai, er habe die Sache im Griff. Doch nach wie vor scheinen nicht alle Probleme behoben zu sein.

publiziert am 16.5.2022
image

Pendel schlägt zurück – jetzt drohen Chip-Überkapazitäten

Noch herrschen Lieferschwierigkeiten. Die Auguren der IT-Industrie melden aber, dass sich die aktuelle Chip-Knappheit schon 2023 in Überkapazitäten verwandeln könnte.

publiziert am 13.5.2022