Gates will Chinesen

28. April 2005, 13:33
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Die wirklich klugen Köpfe, meint Bill Gates, findet man vorwiegend in China und Indien.

Die wirklich klugen Köpfe, meint Bill Gates, findet man vorwiegend in China und Indien.
Bill Gates - seines Zeichens Mitbegründer von Microsoft - wurde an einer Podiumsdiskussion in Washington tatsächlich gefragt, was er denn machen würde, wäre er einen Tag lang König. Spontan stiess er ins gleiche Horn wie momentan der deutsche Aussenminister Joschka Fischer in Berlin: Er würde die Visa-Vergabe für ausländische Arbeitnehmer lockern.
Konkret geht es ihm um das in den USA nach den Anschlägen vom 11. September 2001 erlassene 'H-1B'-Gesetz. Darin wird die Zahl der Spezialvisa für qualifizierte ausländische Arbeitskräfte (Ingenieure, Wissenschafter, Architekten und Doktoren) auf maximal 65'000 jährlich limitiert. In den vergangenen drei Jahren wurden jedoch trotzdem 195'000 Visa pro Jahr vergeben.
"In einer globalen Wirtschaft hat diese Regelung keinen Sinn", sagte Gates. Microsoft findet offenbar nicht genügend qualifizierte Programmierer und Entwickler unter den Amerikanern. Die wirklich klugen Köpfe finde man vorwiegend in den zwei bevölkerungsreichsten Ländern der Welt, nämlich in China und Indien.
Dahinter steckt, nach Meinung Gates', ein perfider Plan: "Lasst nicht zu viele clevere Menschen in unser Land". (mim)

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